Vereinssatzung

§ 1

Name, Sitz des Vereins, Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen „ Wassersportzentrum Spreetaler Ostküste“.

  2. Der Sitz des Vereins ist Spreetal.

  3. Der Verein soll im Vereinsregister des Amtsgerichtes Hoyerswerda eingetragen werden und führt nach Eintragung den Namen „Wassersportzentrum Spreetaler Ostküste e.V. “.

  4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.



§ 2

Ziele, Zweck, Aufgaben

  1. Eine der Hauptaufgaben des Vereins ist die Mitarbeit an dem Projekt „Lausitzer Seenkette“ im Zuge der Bergbausanierung, dabei die Folgenutzung der ehemaligen Bergbauflächen aktiv zu begleiten und damit den kulturell-sportlichen Interessen der Bevölkerung zu entsprechen.

  2. Der Verein „Wassersportzentrum Spreetaler Ostküste“ setzt sich das Ziel, allen interessierten Personen ein breites Spektrum an motorisierten und nicht motorisierten Wasser- und Freizeitsport anzubieten.

  3. Ein weiteres Ziel ist die Organisierung von Jugendarbeit zur Heranführung an den Wasser- und Freizeitsport mit Unterweisung im Wasserverkehrsrecht bis hin zum Erwerb des Bootsführerscheines.

  4. Betreiben und Betreuung eines Hafengeländes inklusive Steganlage und Slippeinrichtungen.

  5. Planung und Durchführung maritimer Wettkampf- und Trainingsveranstaltungen.

  6. Betreuung von Wassersportfreunden.



§ 3

Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein „Wassersportzentrum Spreetaler Ostküste“ ist gemeinnützig tätig, verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

  2. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.

  3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

  4. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das verbleibende Vereinsvermögen an die Gemeinde Spreetal, die es wiederum unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder wohltätige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung und dieser Satzung zu verwenden hat.

  5. Für die Beschlüsse über die Verwendung des verbleibenden Vereinsvermögens ist zuvor die Stellungnahme des zuständigen Finanzamtes einzuholen.


§ 4

Mitgliedschaft

  1. Ordentliches Mitglied kann jede natürliche Person ab 16 Jahre werden. Bei Minderjährigen bedarf es der Zustimmung seiner Sorgeberechtigten. Jedes Mitglied hat das Recht, sich in selbst gewählter Weise entsprechend der Satzung am Vereinsleben zu beteiligen und mit Vollendung des 18. Lebensjahres in den Vorstand gewählt zu werden.

  2. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich einzureichen. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme.


§ 5

Mitgliedsbeiträge

  1. Von den Mitgliedern werden Vereinsbeiträge erhoben. Sie bestehen aus dem Jahresbeitrag und aus Arbeitsleistungen. Nicht erbrachte Arbeitsleistungen werden durch Geldleistungen abgegolten. Die Höhe der Zahlungen setzt der Vorstand fest.

  2. Der Jahresbeitrag ist im ersten Quartal des Geschäftsjahres zu entrichten.

  3. Art und Höhe der Gebühren für Liegeplätze und Unterstellmöglichkeiten so wie Nutzungsgebühren werden von vom Vorstand festgelegten Personen erarbeitet und der Mitgliederversammlung zur Abstimmung vorgelegt.



§ 6

Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet durch Auflösung des Vereins, freiwillige schriftliche Austrittserklärung zum Quartalsende unter Einhaltung einer Frist von einem Monat, Ausschluss oder Tod.

  2. Ein Mitglied kann auf Antrag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn auf das gröblichste gegen die Ziele des Vereins und dessen Satzung verstoßen wird oder Voraussetzungen für eine ordentliche Mitgliedschaft nicht mehr erfüllt werden.

  3. Das Erlöschen der Mitgliedschaft ist schriftlich mitzuteilen. Mitglieder, deren Zugehörigkeit zum Verein endet, haben keinerlei zivilrechtlichen Anspruch gegenüber dem Verein. Der ordentliche Rechtsweg für Streitigkeiten im Zusammenhang eines Mitgliederausschlusses ist ausgeschlossen.


§ 7

Organe des Vereins

  1. Der Vorstand

  2. Die Mitgliederversammlung


§ 8

Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus folgenden Mitgliedern:

    1. einem Vorstandsvorsitzenden

    2. einem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden

    3. einem Schriftführer

    4. einem Schatzmeister

    5. einem Verantwortlichen für Öffentlichkeitsarbeit

    6. einem Verantwortlichen für Wassersport/Veranstaltungen

  2. Der Vorstand wird für die Dauer von 4 Jahren durch die Mitgliederversammlung gewählt. Über den Vorstandsvorsitzenden ist in einem separaten Wahlgang zu entscheiden.

  3. Die Wiederwahl ist möglich.

  4. Der Vorstand nimmt die Hauptaufgaben wahr und verantwortet die Realisierung und Umsetzung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.

  5. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorstandsvorsitzenden oder dessen Stellvertreter vertreten.

  6. Der Vorstand unterstützt den Vorstandsvorsitzenden in der Leitung des Vereins. Ihm obliegt es, die Veranstaltungen des Vereins festzulegen, so wie Sonderkommissionen zur Erledigung bestimmter Angelegenheiten zu bestellen. Er entscheidet in allen in der Satzung vorgesehenen Fällen. Die Vorstandssitzungen werden vom Vorstandsvorsitzenden, im Verhinderungsfall vom stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden geleitet. Über die Sitzungen und Beschlüsse wird ein Protokoll geführt, das vom Vorsitzenden gegenzuzeichnen ist.

  7. Fällt ein Mitglied des Vorstandes aus irgendeinem Grunde im Laufe einer Wahlperiode aus, so ist der Vorstand berechtigt, einen Ersatzmann aus den Reihen aller Mitglieder auszuwählen, der bis zur nächsten Mitgliederversammlung an die Stelle des Ausgeschiedenen tritt. Diese Bestimmung findet für den Vorstandsvorsitzenden des Vereins keine Anwendung. Er ist in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung neu zu wählen.


§ 9

Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Die Mitglieder haben freien oder ermäßigten Zutritt zu allen Veranstaltungen, Ausnahmen werden von Fall zu Fall durch Vorstandsbeschluss bestimmt.

  2. Jedes Mitglied ist verpflichtet, den Verein nach besten Kräften zu fördern, die festgesetzten Beiträge zu leisten und die von der Vereinsleitung erlassenen Verordnungen und Anordnungen zu respektieren, sowie eventuell andere an ihren Pflichten zu erinnern.

  3. Mitglieder, welche die Vereinsinteressen schädigen und trotz Mahnung nicht davon ablassen, werden aus dem Verein ausgeschlossen. Das Gleiche gilt, wenn die Vereinsbeträge, trotz Aufforderung, nicht innerhalb einer Frist von drei Monaten bezahlt werden.

  4. Anträge, Wünsche und Beschwerden, die das Interesse des Vereins oder eines Mitglieds berühren, müssen beim Vorstand schriftlich eingebracht werden.

  5. So wie die Bedingungen zur Aufnahme eines Mitglieds sind, so kann auch jede Handlung, welche dieser Bedingung widerspricht und das Ansehen des Vereins schädigt, den Ausschluss aus dem Verein nach sich ziehen.

  6. Jedes volljährige Mitglied ist für die im Verein zu besetzenden Ämter wählbar.


§ 10

Finanzen

Der Verein „Wassersportzentrum Spreetaler Ostküste“ finanziert sich aus:

  • Jahresbeiträgen der ordentlichen Mitglieder

  • Zuwendungen von Trägern öffentlichen Rechts

  • Fördermitteln

  • Spenden

  • Erlösen aus Veranstaltungen


§ 11

Kassenprüfer

Die Mitgliederversammlung wählt auf die Dauer von 2 Jahren zwei Kassenprüfer, die nicht Mitglieder des Vorstandes sein dürfen. Sie haben vor dem Abschluss jeden Geschäftsjahres eine ordentliche Kassenprüfung vorzunehmen und in der Mitgliederversammlung darüber einen Bericht zu erstatten.


§ 12

Vereinstätigkeit

Sämtliche Organe des Vereins üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. An kein Vereinsmitglied darf ein Gewinnanteil, Zuwendungen, unverhältnismäßig hohe Vergünstigungen oder ähnliches bezahlt werden.


§ 13

Mitgliederversammlung

  1. Der Vorstandsvorsitzende, im Falle seiner Verhinderung der stellvertrende Vorsitzende, beruft mindesten einmal im Jahr im ersten Quartal eine ordentliche Mitgliederversammlung ein. Die Einladung muss spätestens zwei Wochen vorher schriftlich, unter Mitteilung der einzelnen Punkte der Tagesordnung, erfolgen.

  2. Anträge zur Mitgliederversammlung können nur berücksichtigt werden, wenn sie mindestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich eingereicht werden.

  3. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit nichts anderes bestimmt ist. Stimmenthaltungen und ungültig abgegebene Stimmen gelten nicht als abgegebene Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorstandsvorsitzenden.

  4. Die bei der Mitgliederversammlung nicht erschienenen Mitglieder haben sich den gefassten Beschlüssen zu fügen.

  5. Zur Jahreshauptversammlung ist der Vorstand unter Vorbereitung des Berichtes der Kassenprüfer und des Jahresabschlußberichtes des Vorstandes zu entlasten.

  6. Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Versammlungsleiter und vom Protokollanten zu unterzeichnen ist.


§ 14

Außerordentliche Mitgliederversammlung

  1. Der Vorsitzende kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung mit einer Frist von einer Woche einberufen.

  2. Der Vorsitzende muss eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, wenn dies von mindestens einem Drittel der stimmberechtigten Mitglieder unter Angabe des Grundes verlangt wird.

  3. Die außerordentliche Mitgliederversammlung hat die gleiche Befugnis wie die ordentliche Mitgliederversammlung.


§ 15

Beschlussfassung

  1. Zur Beschlussfassung über folgende Punkte ist die einfache Mehrheit der in der Mitgliederversammlung erschienenen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich:

  • Änderung der Satzung.

  • Wird eine Satzungsänderung, welche eine Voraussetzung der Anerkennung der Gemeinnützigkeit berührt, geändert, neu eingefügt oder aufgehoben, so ist das zuständige Finanzamt zu benachrichtigen.

  • Verfügung über das Vermögen des Vereins.

  • Ausschluss eines Mitgliedes.

  • Auflösung bzw. Verschmelzung des Vereins, wenn nicht mindestens 7 Mitglieder sich entschließen, den Verein weiterzuführen. In diesem Falle kann die Gesellschaft nicht aufgelöst werden. Die Auflösung bzw. die Verschmelzung des Vereins kann nur auf einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, auf deren Tagesordnung eine Beschlussfassung hierüber angekündigt ist.

  1. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorstandsvorsitzenden oder dessen Stellvertreter.


§ 16

Auflösung des Vereins

Im Falle einer Auflösung des Vereins ist das aktive Vermögen mit Zustimmung des Finanzamtes treuhänderisch der Gemeindeverwaltung Spreetal zu übergeben mit der Auflage, es solange zu verwalten, bis es für die gleiche Zwecke (§ 2) wieder verwendet werden kann. Dasselbe gilt auch bei Aufhebung des Vereins oder Wegfall des bisherigen Zweckes.


§ 17

Inkrafttreten

Diese Satzung tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.